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1. Der blaue Bus

2. Ein Lied allein

3. Vergänglichkeit

4. Kreuzberger Nächte
5. Machs jut

6. Warten

7. Leidenschaft
8. Die Schuldigen

 

 

1. Der blaue Bus

Er kommt hier an, kommt uns entgegen

Er kommt hier an, kommt uns entgegen
Wir folgen ihm auf all seinen Wegen

Mal kommt er an, mal fährt er zurück

Ein Ereignis verbunden mit Trauer und Glück

Die Ankündigung ob Beginn oder Schluss

Ist wie immer der blaue Bus

 

Zum letzten Mal gesungen, zum letzten Mal gelacht

Und ganz viele verrückte Sachen gemacht

Gepogt, gerockt und strahlende Augen

Zerzauste Haare, man konnte es kaum glauben

Geschrieen, gebrüllt, jetzt Heiserkeit

In unserer Erinnerung bis zur Unendlichkeit

 

Er kommt hier an, kommt uns entgegen

Wir folgen ihm auf all seinen Wegen

Mal kommt er an, mal fährt er zurück

Ein Ereignis verbunden mit Trauer und Glück

Der letzte Akkord und dann ist Schluss

Weg ist er, der blaue Bus

 

Jeder Trip ist es wert, egal wohin es geht

Wir erleben was kaum ein anderer versteht

Tausende Kilometer für nur ein paar Stunden

Kurz darauf sind sie wieder verschwunden

Noch glasige Augen beim letzten Lied
Und wir hoffen, dass man sich wieder sieht

 

Er kam hier an, kam uns entgegen

Wir folgten ihm auf all seinen Wegen

Mal kam er an, mal fuhr er zurück

Ein Ereignis verbunden mit Trauer und Glück

Am Ende noch gewunken, dann war Schluss

Und abwärts fuhr er, der blaue Bus

Mit Abwärts fuhr er, der blaue Bus


 

2. Ein Lied allein

 

Ich sehe aus dem Fenster, Beton und Asphalt

Ein Blick aus dem Fenster, alles dunkel und kalt

Ich schau in mich rein, Parallelen sind da

Versuch mich zu erinnern, wie das geschah

Eine bekannte Melodie, schon dran gewöhnt

Tränen in den Augen als der ½ Lovesong ertönt

 

Es ist nur ein Lied, es hat nichts zu sagen

Red ich mir ein und stell keine Fragen

Es ist nur ein Lied, was sagt das schon?

Schrei ich ganz laut und renne davon

 

Half a lovesong,

Half a lovesong

 

Ich sehe zurück und alles verschwommen

Die Routine ist da, einfach so gekommen

Wie ein Ehepaar gelebt, nach vier Jahren schon

Will es verdrängen, dann erklingt ein Ton

Augen werden glasig, werd draus nicht schlau

Dabei weiß ich's längst, das Lied trifft's genau

 

Es ist nur ein Lied, es hat nichts zu sagen

Red ich mir ein und stell keine Fragen

Es ist nur ein Lied, was sagt das schon?

Schrei ich ganz laut und renne davon

 

Half a lovesong,

half a lovesong

 

Jetzt steh ich vor dir, kein Wort kommt raus

Ein Blick in die Augen, ich nimm Reiß aus

Die Melodie zerreißt mich, der Text noch viel mehr

Meine Kehle ist zu, es fällt mir so schwer

Was ich sagen will, dass weißt du genau

Lass das Lied für mich sprechen, das trifft's genau

 

Es ist nur ein Lied, es hat nichts zu sagen

Red ich mir ein und stell keine Fragen

Es ist nur ein Lied, was sagt das schon?

Schrei ich ganz laut und renne davon

 

3. Vergänglichkeit

Mir wurde mal eine Pflanze gebracht
So wunderschön frisch und rein
Gerade erst aus dem Samen entsprungen
Noch ganz empfindlich und auch klein

Ich nahm sie bei mir auf und pflegte sie
Goss sie jeden Tag und sie gedieh
Sie gab mir das Gefühl zu Hause zu sein
Schon bald vertraut und nicht mehr klein

Und ich schwor mir ich würde mich immer um sie kümmern

Die Jahre vergingen, ob Sommer ob Winter
Gab sie mir ständig Kraft und Zuversicht
Doch mit der Zeit goss ich sie nicht mehr täglich
Denn die Pflanze wurde allmählich schlicht

Sie war plötzlich nichts besonderes mehr
Und ich merkte, dass ich sie nicht mehr begehr
Sie verwelkte und erst danach fiel mir auf
Es wäre was anderes wenn ich mir ne Neue kauf

Und ich schwor ihr ich würde mich immer um sie kümmern

 

4. Kreuzberger Nächte

Die Straße entlang und ganz viel Geflimmer
Kreuzberger Nacht und alles wie immer
Bekannte Gesichter, ein bekannter Tresen
Schon oft hier unterm Tisch gewesen

Kaum noch Luft, Rauch brennt in den Augen
Am Tagesende die letzte Energie aussaugen
Musik fließt durch die Adern, die Haut vibriert
Die Schicksale auf dem Präsentierteller ungeniert

Die Klänge in den Ohren, ein Lied, unser Leid
Alle hinter ihren Mauern in Sicherheit
Jeder vergeblich den Berg des Lebens beklettert
So viel Liebe hier auf dem Tresen zerschmettert

Doch wir schauen uns an und lachen viel
Die Lichter um uns rum, ein frohes Farbenspiel
Verlierer, Gewinner alles zusammen
Wir gehen raus und sterben in den Flammen

Die Leere im Glas, nicht die einzige Leere
Große Schaupielkunst wegen der Ehre
Und wir sitzen hier zusammen ganz brüderlich
Gefühle vorhanden doch unwesentlich

Aufgestellte Nackenhaare die sich spüren
Sinnliche Blicke die sich berühren
Berührungen vergessen im Flug der Nacht
Alles passiert bewusst und unbedacht

Bloß kein Versuch das zu projizieren
Am Tag würden wir uns sofort verlieren
Alles vergessen nach Minuten oder Stunden
Hinaus auf die Straße und im Nichts verschwunden

Alkohol überall, die Musik schallt laut
Die Geräusche um uns rum, alles ganz vertraut
Liebe und Hass alles zusammen
Wir gehen raus und sterben in Flammen

Den nächsten Tag muss jeder alleine begehen
Lässt man Gefühle zu, lässt der Schmerz einen das verstehen

 

5. Machs jut

Dein Blick, dein Blick der ist ganz starr
Verdrängen, verdrängen und doch ist es wahr
Deine Sachen, deine Sachen liegen alle noch hier
Du kommst sicher gleich zurück und bist noch bei mir

Erinnerungen, Erinnerungen die ganze Zeit
Egal was ich mache das einzige was bleibt
So schön, so schön wird es nie mehr sein
Steh nun weinend vor dir im Kerzenschein

Wo ist nur deine Liebe hin, ich kann sie nicht mehr spüren
Du liegst vor mir und ich kann dich nicht berühren

Tränen in den Augen, so kalt wars hier noch nie
Machs jut mein Bester, du weißt ich vergess dich nie
Ich komme dich besuchen so oft ich kann
Und ich werde dir folgen irgendwann

So kalt, so kalt war dein Gesicht noch nie
Ich spüre es in den Gliedern, die letzte Melodie
Deine Hände, deine Hände ganz bewegungslos
Wo ist dein Wärme hin? Wo ist sie bloß?

Deine Stimme, deine Stimme noch in den Ohren
Nicht mehr lange, dann habe ich den Klang verloren
Das Leben, das Leben geht so nicht weiter
Die Trauer von nun an mein treuer Begleiter

Du bist der schwerste Verlust meines Lebens
Und ich sitze zu Hause und warte auf dich vergebens

Tränen in den Augen, so kalt wars hier noch nie
Machs jut mein Bester, du weißt ich vergess dich nie
Ich komme dich besuchen so oft ich kann
Und ich werde dir folgen irgendwann

Fröhlichkeit, Fröhlichkeit als Privileg
Für dich, für mich, für uns zu spät

Tränen in den Augen, so kalt wars hier noch nie
Machs jut mein Bester, du weißt ich vergess dich nie
Ich komme dich besuchen so oft ich kann
Und ich werde dir folgen irgendwann

 

6. Warten

Warten bis zur Unendlichkeit
Warten bis mich jemand befreit
Die ganze Zeit nichts weiter gemacht
Und du hast vermutlich nur gelacht
Hast nicht geredet, hast nichts gesagt
Die Fragen haben ja auch nur mich geplagt
Hast mich einfach so hier warten lassen
Und am liebsten würde ich dich hassen
Doch ich bleibe weiter in der Kälte und frier
Denn die Hoffnung, die ist stets bei mir

Warten bis etwas passiert
(Warum ist das alles so kompliziert)
Warten bis ich daran sterbe
(Die Hoffnung bleibt wohl auf der Erde)
Das Warten auf eine Zukunft gibt es nicht
(Auch wenn mein Herz daran zerbricht)
Die Wahrheit will ich einfach nicht sehn
(Ich kann deine Stille nicht verstehen)
Deshalb warte, und warte, und warte ich
Ich WARTE... und gib nicht auf

Wie immer bin ich allein in der Nacht
Das Warten hat mich um den Verstand gebracht
Fragen ohne Antworten, die ganze Zeit
Sterbe erneut am Selbstmitleid
Fühl die Ungewissheit innerlich
Bis ich eine Antwort finde warte ich
Außer Warten kann ich eh nichts machen
Doch ich will mir nicht weiter Dinge vormachen
Aber unbegründet ist die Hoffnung noch in mir
Und ich warte und warte und bleibe hier

 

7. Leidenschaft

Ich hab es satt, will nicht mehr warten
Spielen wir endlich mit offenen Karten
Hat zu lange geprickelt dieser Augenblick
Schau mir in die Augen, heb den Blick
Du merkst, ich zieh dich mit den Augen aus
Und jetzt sag du, was machst du draus?

Ich will dich berühren
Ich will dich spüren
Lass dich entführen
Lass dich verführen
Komm mit zu mir
Leidenschaft, jetzt und hier

Es ist und beiden schon lange klar
Wir wollen uns ganz, mit Haut und Haar
Das Hemd war teuer? Mir doch egal
Jetzt ist es halbiert, genau vertikal
Ich spüre deinen Atem auf meiner Haut
Und es wirkt als wären wir ganz vertraut

Ich will dich berühren
Ich will dich spüren
Lass dich entführen
Lass dich verführen
Komm mit zu mir
Leidenschaft, jetzt und hier
Komm rein zu mir
Leidenschaft, jetzt und hier


8. Die Schuldigen

 

Ich begegnete ihr eines Tages im Mai

Sie erschien mir glücklich und sorgenfrei

Sie lachte sehr viel mit dem Kind an der Hand

Kaufte ihm einen Eis und wirkte kulant

Das Kind war noch jung, kaum zwei Jahre alt

Doch man brachte sie um ihr Glück, schon sehr bald

Keiner hat es erwartet, zum letzten Mal gelacht

Keiner hat es gedacht, es war die letzte Nacht

 

Sag mir warum? Warum musste das geschehen?

Sag mir warum? Warum mussten sie von uns gehen?

Ihre Zukunftspläne wurden von Dritten zerstört

Und im Nachhinein erst waren viele empört

Wegen dem Herkunftsort Menschen umgebracht

Für das Versagen anderer Menschen stets schuldig gemacht

 

So kam es dann zur schrecklichen Wende

Auf der Straße war ihr Weg zu Ende

Schüsse ertönen und schon war es vorbei

Sirenen in der Ferne und ganz viel Geschrei

Es passierte ganz plötzlich doch der Grund ist klar

Nicht nachzuvollziehen und doch ist es wahr

Menschen werden getötet aufgrund ihrer Rassen

Ich kann es nicht verstehen, ich kann es nicht fassen

 

Sag mir warum? Warum musste das geschehen?

Sag mir warum? Warum mussten sie von uns gehen?

Ihre Zukunftspläne wurden von Dritten zerstört

Und im Nachhinein erst waren viele empört

Wegen dem Herkunftsort Menschen umgebracht

Und wer nichts dagegen tut hat sich mitschuldig gemacht

 




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