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Die Fick-Theorie (Franke 2006) ist eine Beschreibung des Verhaltens von Frauen gegenüber Männern unter bestimmten Bedingungen und Annahmen, bzw. erlaubt Schlussfolgerungen bezüglich des Erfolges und der Konsequenzen diverser Anbagger-Strategien verschiedener männlicher Typen. Hierbei ist das Verhalten der Frau exogen gegeben und als unveränderbar angenommen, wobei nicht bestritten wird, dass das Verhalten der Frauen im Bagger-Prozess eine sehr wesentliche Rolle spielt, aus Gründen der Komplexreduktion wird Rollentypisches Verhalten der Frau bei Mann-Frau Interaktionen nicht betrachtet und stellt somit ein auszufüllendes Forschungsdesiderat dar. Die Annahmen, unter denen aus der Fick-Theorie Hypothesen und (männliche) Typen gebildet werden sind die folgenden:

Annahmen: Ein Mann hat eine Frau aus einer wie auch immer gearteten Runde (Als Umweltzustand bietet sich eine abendliche Veranstaltung, etwa eine WG oder Uniparty oder auch ein simpler Kneipenabend an) als potentielles Opfer seines Baggerversuches ausgewählt. Wie oben beschrieben ist das Verhalten der Frau exogen gegeben, das heißt, diese ist aus verschiedenen Gründen bereit, eine intime Interaktion mit dem Mann einzugehen. Das bedeutet auch, dass Typen bzw. Situationen, in denen Typen keinen Erfolg bei Frauen haben, nicht betrachtet werden.

Typenbildung: Es gibt zwei polare Typen von Anbaggerstrategien (Nette Strategie und Arschlochstrategie), die allerdings nicht willkürlich von den polaren Typen Fick-Typ (FT) und Nicht-Fick-Typ (NFT) ausgewählt werden können.

Arschlochstrategie des FT: Die Arschlochstrategie wird vom Ficktyp verfolgt. Nur er hat damit Erfolg. Sie besteht im primären aus Nicht Beachtung der Frau, die aufgrund der besonderen Ausstrahlung und der Wirkung des Types auf Frauen, sich zu jenem automatisch hingezogen fühlt und zwar in erster Linie in sexueller Hinsicht. Der FT kann sich seines Erfolges sicher sein, er muß keinen hohen Aufwand betreiben, um die Frau rumzukriegen, was stark die weitere Entwicklung der Interaktion zwischen Mann und Frau beeinflusst.

Nette Strategie des NFT: Der NFT hat aufgrund seiner Wirkung auf Frauen hingegen keine Strategiealternative zur Nett-Strategie. Er muß, um die Frau rumzukriegen, ihre Aufmerksamkeit erregen. Er tut dies durch Charme, Humor und gezieltem Aktionismus gegenüber der Frau. Welche Mischung hierbei eingesetzt wird, ist erstmal nicht entscheidend, könnte aber in weiteren Studien zu einer Subtypenbildung des NFT führen. Auch die Nettigkeit, die der NFT gegenüber der Frau einsetzt beeinflusst im hohen Maße die weitere Entwicklung der Interaktion.

Folgen der Strategiewahl und der Typenbildung: Der FT: Die weitere Entwicklung der Interaktion beim FT ist relativ simpel: Der FT hat die Frau rumgekriegt und nimmt sie entweder mit nach Hause, geht mit ihr nach Hause oder vögelt einfach lustig im Park herum. Das entscheidende ist, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit gevögelt wird, da dies und ausschließlich dies von beiden Seiten mit hoher Wahrscheinlichkeit intendiert ist. Im weiteren Verlauf kommt es zu keiner Diskussion über das Thema. Es bestehen keine Probleme zwischen Mann und Frau, die in irgendeiner komischen Stimmung oder komischen Verhalten der Frau (vgl. Irrelevanzfalle Frau, Franke/Krahl 2006) resultieren könnte. Dies ist selbst dann nicht der Fall, wenn die Frau in irgendeiner Weise eine emotionale Beziehungen zum FT aufgebaut hat, während der Interaktion aufbaut oder in der Post-Vögelphase aufbauen wird. Da durch die Strategiewahl des FT von vornherein ausgeschlossen ist, dass das Ziel der Interaktion ein anderes als Vögeln sein könnte, wird die Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit das Thema Emotionen oder verwandte Themen nicht ansprechen, sondern sich mit diesem One-night-stand oder dieser Affäre zufrieden geben (müssen).

Folgen der Strategiewahl und der Typenbildung: Der NFT: Beim NFT sind die Folgen der Strategiewahl ungemein komplexer. Da der NFT die Nett-Strategie wählen musste, ist seine Wirkung bei der Frau eine ganz andere. Sie fühlt sich, vom Charme und Witz des NFT umgarnt, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch emotional zu diesem hingezogen, was schwere Konsequenzen für die Art der weiteren Interaktion hat. Folgende Szenarien können eintreten:

Szenario 1, Beziehungsszenario: Die Frau fühlt sich so sehr zum NFT hingezogen, dass sie nicht in der ersten Nacht mit ihm vögeln, sondern erst eine Beziehungen auf anderen Gebieten aufbauen will, bevor es zum Vögeln kommt. Resultat: Kein Vögeln.

Szenario 2., Unabhängigkeitsszenario: Die Frau fühlt sich emotional zum NFT hingezogen, hat aber keine Lust durch mögliches Vögeln zu tief in einen emotionalen Strudel hineingezogen zu werden und sich am Ende womöglich noch zu verlieben. Daher belässt sie es beim Flirten oder Lieb sein (Schober 2006). Resultat: Kein Vögeln.

Szenario 3. Emanzenszenario: Die Frau fühlt sich zum NFT hingezogen, allein dieser Umstand hindert sie jedoch daran, zu vögeln. Der Unterschied zu Szenario 1 ist, dass sich die Frau hier nicht unbedingt verliebt hat, sondern aufgrund der Strategie des NFT zu viel Zeit/Ressourcen gehabt hat, um über die Konsequenzen eines möglichen Vögelns nachzudenken, was dann automatisch im Nichtvögeln resultiert. Die Frau hat auch eventuell Angst, sich dem NFT zu strark hinzugeben und zu stark angreifbar zu sein. Resultat: Nicht Vögeln.

Szenario 4. Fickszenario: Die Frau fühlt sich zum NFT hingezogen und vögelt tatsächlich mit ihm. Mit einer Wahrscheinlichkeit von ,, ≈ 1 hat sich die Frau allerdings in den NFT verliebt und spricht dies in nächster Zeit auch an, wobei meistens Komplikationen entstehen und ein weiteres Vögeln ausgeschlossen ist. Resultat: Vögeln, mit Komplikationen/Diskussion

Die Nomenklatura der Typen könnte auf den ersten Blick irreführend wirken. Es ist jedoch auf keinen Fall so, dass der Fick-Typ mehr vögelt als der NFT. Im Gegenteil, da es für den NFT leichter ist, eine feste Beziehung aufzubauen, vögelt dieser im Durchschnitt wahrscheinlich mehr. Betrachtet wird in der Ficktheorie jedoch lediglich das spontane Vögeln an einem Abend, wobei der FT, wie oben aufgeführt, meist erfolgreicher ist, da das Fickszenario beim NFT eher unwahrscheinlich ist. Es sollte auch beachtet werden das FT und NFT (genau wie die Strategien) dichotomisierend zwei Idealtypen und Pole auf einer Skala darstellen. Realtypen bewegen sich irgendwo zwischen diesen Polen, können aber meist der Nähe eines der beiden Idealtypen zugeordnet werden.

Hypothesen und offene Fragen:

Unklar ist bisher, was passiert, wenn der FT die Nette Strategie zur Eroberung der Frau wählt. Da aber die Arschlochstrategie genuin dem FT vorbehalten ist, wird dieser wahrscheinlich auch immer diese eine Strategie wählen.

Klar ist, dass der NFT mit der Arschlochstrategie wahrscheinlich keinen Erfolg hat. Man steht jedoch bei der Strategiewahl des NFT vor einem Endogenitätsproblem. Die Frage ist, weshalb der NFT nur diese eine Strategie wählen kann und ob bei einem potentiellen Erfolg des NFT mit der Arschlochstrategie die Szenarien 1-4 eintreten oder ein sexuelle Interaktion nach dem Muster des FT erfolgt. Möglicherweise ist hier Szenario 4 am wahrscheinlichsten.

Hypothesen:
1. Der NFT hat häufiger Beziehungen.
2. Der NFT hat mehr weibliche Freundinnen
3. Konvergieren die Interessen des NFT und des FT bei der gleichen Frau, hat der NFT meist das Nachsehen. (Hierbei spielt der Typ Frau eine große Rolle, kann also von der Theorie nicht erfasst werden)
4. In einer größeren Ansammlung von Menschen hat der NFT höhere Chancen, da er sich gezielt eine Frau aussuchen und seine Strategie besser nach dem Wesen dieser Frau ausrichten kann.
5. Im Falle eines Vollsuffes hat der FT immer noch größere Chancen, einen Erfolg zu landen, da er im Gegensatz zum NFT nicht viel reden muß und somit durch fehlendes Lallen, sabbern oder spucken keinerlei Rückschlüsse zu seinem Zustand zulässt.



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